Markgräfler Symphonieorchester e.V.

Samstag/Sonntag, 19., 20., 26. und 27. Februar 2005 im Bürgerhaus in Müllheim, in Zusammenarbeit mit der Ballettschule "Dance Works" Kim Hoffmann:
Peter und der Wolf und Karneval der Tiere Badische Zeitung vom 23. Februar 2005: Zeitungskritik
Camille Saint-SaŽns: Karneval der Tiere
(1835 - 1921) Große Zoologische Fantasie
Sprecher: Michael Wälde vom Symphonieorchester
Die Sätze:
1. Königsmarsch des Löwen (Sarah Schacher)
2. Hühner und Hähne
3. Wilde Esel aus Tibet
4. Schildkröten
5. Der Elefant (Mareen Bronner)
6. Kängurus
7. Aquarium
8. Langohrige Personen
9. Der Kuckuck (Sophie Türk/Janine Benndorf)
10. Das Vogelhaus
11. Pianisten
12. Fossilien
13. Der Schwan (Nora Zügel)
14. Finale
Eigentlich war der Karneval der Tiere gar nicht für eine Aufführung bestimmt, sondern das Werk entstand als Gelegenheitskomposition, die Camille Saint-SaŽns (1835 -1921) zusammen mit seinen Schülern erarbeitete und die als Überraschungsgeschenk für einen mit Saint-SaŽns befreundeten Pianisten gedacht war. Deshalb wurde es im März 1886 auch nur im intimen Rahmen eines Privatkonzerts im Haus des Komponisten in Wien uraufgeführt. Auch verbot Saint-SaŽns die Veröffentlichung des Werkes zu seinen Lebzeiten (mit Ausnahme des "Schwans", auf Bitten der berühmten russischen Tänzerin Anna Pawlowa), da er befürchtete, dass man ihn an diesem seiner Meinung nach nicht so ernst gemeinten Gelegenheitswerk messen und es überbewerten würde. Und gerade dieses Werk ist es, das ihn beim breiten Publikum am meisten bekannt machte. Auch wenn der Musikliebhaber nicht weiß, dass Saint-SaŽns von frühester Jugend an bis ins Alter von 86 Jahren eine riesige Zahl von Werken komponierte, - Opern, Bühnenmusiken, Ballette, Sinfonien. Solokonzerte, Chorwerke, Kammermusik, Klaviermusik, Lieder - sein Name wird doch in den meisten Fällen spontan mit dem "Karneval der Tiere" verbunden.