Leitung:
Choreographie:
Sprecher:
Peter:
Der Vogel:
Die Ente:
Die Katze:
Der Großvater:
Der Wolf:
Uwe Müller-Feser
Kim Hoffmann
Klaus Müller-Williams
Nathan Egel
Linn Villard
Michaela Reiser/Carola Egel
Katharina Sattler
Laura Dettling
Sonja Moritz
"Peter und der Wolf, Sinfonisches Märchen für Kinder" ist nicht das
einzige Werk, das der russische Komponist Sergej Prokofjew extra für
Kinder schrieb. So vertonte er z.B. 1914 Andersens Märchen "Das
hässliche Entlein" und verband es mit Vokalszenen.
""Peter und der Wolf" entstand 1934, nachdem Prokofjew nach einem
mehrjährigen Auslandsaufenthalt in die Sowjetunion zurückgekehrt war.
Die Uraufführung fand 1936 in Moskau statt. Die Geschichte handelt von
Peter, dem Großvater und den Jägern, die Jagd auf den Wolf machen, der
seinerseits dem Vogel, der Katze und der Ente nachstellt. Sie treiben
ihn in die Enge, fangen ihn und führen ihn triumphierend fort.
Mit viel pädagogischem Geschick und Einfühlungsvermögen macht der
Komponist in dieser spannenden Geschichte, die er selbst verfasst hat,
die jungen Zuhörer mit den Instrumenten eines Symphonieorchesters
vertraut. Jeder Figur sind ein eigenes Instrument und ein eigenes
Leitmotiv zugeordnet. Diese werden zu Beginn vom Erzähler vorgestellt:
Der unternehmungslustige Peter wird dargestellt durch die Geigen (Steicher),
der bedächtige Großvater durch das Fagott,
die quakende Ente durch die Oboe,
der flatternde Vogel durch die Flöte,
die umherschleichende Katze durch die Klarinette.
Taucht der Wolf auf, so ertönen die Hörner
und die Schüsse der Jäger werden durch Pauken- und Trommelwirbel
imitiert. So können die kleinen Zuhörer, ohne dass es ihnen bewusst
wird, ihr Gehör und ihr Unterscheidungsvermögen schärfen.
Nicht zufällig wurde so "Peter und der Wolf" eine der populärsten
Kompositionen des 20. Jahrhundert